Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen und Prozessen einschließlich der Befähigung der Organisationsmitglieder zu einem eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhalten.

Ziel des BGM ist es, durch systematische und nachhaltige Ausgestaltung der Unternehmensprozesse die Belastung der Beschäftigten zu optimieren und ihre persönlichen Ressourcen zu stärken. Dadurch wird einerseits Gesundheit und Motivation der Beschäftigten gefördert, andererseits die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht. BGM zahlt sich aus!

Das Konzept »Gesund führen« stärkt die Kompetenzen der Führungskraft, physische und psychische Gesundheit, Engagement und langfristige Arbeitsfähigkeit für sich und ihre Mitarbeiter zu fördern.

Gründe für ein BGM:
  1. Fachkräftemangel: Nur attraktive Arbeitsnehmer können langfristig Mitarbeiter gewinnen und binden. Um im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erfolgreich zu sein, steigt der Stellenwert von Work Life Balance und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  2. Demografischer Wandel: Unsere Bevölkerung und damit auch unsere Beschäftigten werden immer älter. BGM schafft demografiefeste Arbeitsbedingungen.
  3. Gesetzliche Anforderungen: Vorgaben zur Arbeitssicherheit, Arbeitsplatzgesundheit und Gesunderhaltung der Mitarbeiter müssen umgesetzt werden.
  4. Veränderte Arbeitsbedingungen: Wettbewerbsdruck und Veränderungen im Unternehmen führen zu neuen Formen der Arbeitsorganisation, zunehmender Komplexität und Belastung der Beschäftigten. Laut DAK-Report 2014  sind die häufigsten Erkrankungsursachen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Erkrankungen des Atmungssystems sowie psychische Erkrankungen.
Vorgehen BGM

Bestandsaufnahme (IST)

Strategie und Ziele für das BGM

Maßnahmen

Umsetzung

Evaluation

Integration in das Managementsystem